Dezember 2018

Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr

Wir wünschen allen Mandanten und ihren Familien alles Gute für das neue Jahr und danken für die gute Zusammenarbeit im vergangenen.

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November 2018

Einkommensteuer | Merkblatt zur Steuerklassenwahl für das Jahr 2019 (BMF)

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat das mit den obersten Finanzbehörden der Länder abgestimmte "Merkblatt zur Steuerklassenwahl für das Jahr 2019 bei Ehegatten oder Lebenspartnern, die beide Arbeitnehmer sind" (Stand: 09.11.2018) veröffentlicht.

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Oktober 2018

Keine Hinzuschätzung wegen fehlender fortlaufender Rechnungsnummern

Das Finanzamt darf keine Hinzuschätzungen vornehmen, wenn der Unternehmer im Rahmen einer Einnahmen-Überschussrechnung keine fortlaufenden Rechnungsnummern verwendet hat, sondern eine zufällige, durch den Computer erzeugte Nummerierung. Der Ausweis einer solchen zufälligen Nummerierung spricht nicht für die Unvollständigkeit der erfassten Einnahmen.

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September 2018

Updates zur Kassenführung

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat den Anwendungserlass zur Einzelaufzeichnungspflicht bei der Buchführung veröffentlicht. Damit reagiert das Ministerium auf eine Gesetzesänderung, die am 29.12.2016 in Kraft getreten ist und die insbesondere für Kasseneinnahmen Bedeutung hat.

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August 2018

Abfindung bei einvernehmlicher Auflösung des Arbeitsvertrags

Die vom Arbeitgeber gezahlte Abfindung anlässlich der einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsvertrags ist tarifbegünstigt und wird daher beim Arbeitnehmer ermäßig besteuert. In der Regel ist davon auszugehen, dass der Arbeitnehmer bei Abschluss des Auflösungsvertrags unter Druck stand und daher nicht freiwillig auf seine künftigen Gehaltsansprüche verzichtet hat.

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Juli 2018

Aus gegebenem Anlass: Lohnversteuerung mittels 1%-Regelung erfolgt immer für den ganzen Monat, nicht taggenau; Betriebsprüfer achten auf Datum der Erstzulassung etc.

Im Rahmen einer Betriebsprüfung erkannte der Betriebsprüfer, dass ein neu angeschafftes Leasing-Fahrzeug, das dem Arbeitnehmer auch zur privaten Nutzung überlassen wurde, am 27. des Monats zugelassen worden war, die Privatnutzung aber erst ab dem 1. des nächsten Monat mittels 1%-Regelung lohnversteuert wurde. Er bestand auf den vollen Ansatz schon im Monat der Zulassung, da nicht nachgewiesen werden konnte, dass das Fahrzeug erst ab dem nächsten Monat zur Verfügung gestanden hatte.

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Mai 2018

Bundesfinanzhof hält Staatszinsen für Verfassungswidrig

Der Bundesfinanzhof hält die hohen Nachzahlungszinsen auf Steuern von 6 Prozent im Jahr für verfassungswidrig. Der BFH setzte deshalb die Vollziehung für Nachzahlungszinsen ab dem Jahr 2015 aus, wie das höchste deutsche Steuergericht mitteilte.

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April 2018

Bundesfinanzhof – Neue Rechtsprechung bei Ausfall von Gesellschafterdarlehen

Seit Aufhebung des Eigenkapitalersatzrechts durch das Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen (MoMiG) war umstritten, wie eigenkapitalersetzende Finanzierungshilfen durch Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft steuerlich zu behandeln sind.

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März 2018

Bundesverfassungsgericht bestätigt: Grundsteuerberechnung ist verfassungswidrig

Die Vorschriften für die Einheitswertermittlung für Zwecke der Grundsteuer sind nach den kürzlich ergangenen Urteilen des Bundesverfassungsgerichtes verfassungswidrig.

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Februar 2018

Bundesfinanzministerium sorgt für Rechtssicherheit beim häuslichen Arbeitszimmer

Voraussetzungen für ein häusliches Arbeitszimmer –abzugsfähige Kosten Personenbezug statt Objektbezug ermöglicht doppelten Abzug bei Eheleuten

Ein häusliches Arbeitszimmer ist ein abgeschlossener Raum, der seiner Lage, Funktion und Ausstattung nach in die häusliche Sphäre eines Steuerpflichtigen eingebunden ist und vorwiegend der Erledigung gedanklicher, schriftlicher, verwaltungstechnischer oder organisatorischer Arbeiten dient. Die steuerliche Behandlung des häuslichen Arbeitszimmers ist in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b EStG (Betriebskostenabzug) und § 9 Abs. 5 Satz 1 EStG (Werbungskostenabzug) geregelt.

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Dezember 2017

Neuregelungen bei Steuerklasseneinstufung und Kindergeld ab 01.01.2018

Automatische Einstufung in die Steuerklasse IV nach Heirat gesetzlich fixiert – Kindergeldantrag kann nur noch für 6 Monate rückwirkend gestellt werden

Am 24.06.2017 trat das Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz – StUmgBG) vom 23.06.2017 in Kraft. Neben zahlreichen Maßnahmen zur Bekämpfung der Steuerumgehung sind mit dem Gesetz noch weitere Änderungen beschlossen worden, die mit dem Thema Steuerumgehung eigentlich nichts zu tun haben.

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Oktober 2017

Gestaltungshinweise zum Jahreswechsel 2017/2018

Einkommensteuerliche Fristen und Sperrfristen beachten – Gestaltungsmöglichkeiten nutzen

Wieder geht ein Jahr seinem Ende entgegen und wieder gilt es jetzt, bestimmte einkommensteuerliche und Sperrfristen zu beachten sowie Gestaltungsmöglichkeiten zum Jahreswechsel zu nutzen.

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September 2017

Aktuelles zum Dienst-/Firmenwagen

Mit Gehaltsumwandlung zum Dienstwagen – Fahrtenbuch vs. Ein-Prozent-Regel – E-Auto als Dienstwagen – Alternative Dienstfahrrad – Youngtimer und Oldtimer statt Neuwagen?

Die Nutzung eines betrieblichen Fahrzeuges durch den Unternehmer ist ebenso wie die Überlassung eines Dienstwagens durch den Unternehmer an seinen Arbeitnehmer mit besonderen steuerlichen Konsequenzen und Fallstricken behaftet. Die sorgfältige Planung und konsequente Durchführung kann für Unternehmer wie auch Arbeitnehmer steuerliche Vorteile bringen.

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August 2017

Scheidungskosten sind nicht mehr als außergewöhnliche Belastung abziehbar

Bundesfinanzhof bestätigt das seit dem Jahr 2013 geltende Abzugsverbot für Prozesskosten –Keine existenzielle Betroffenheit bei Scheidungskosten

Mit seinem am 16.08.2017 veröffentlichten Urteil vom 18.05.2017 – VI R 9/16 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Kosten eines Scheidungsverfahrens unter das im Jahr 2013 neu eingeführte Abzugsverbot für Prozesskosten fallen.

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Juli 2017

Neue Berechnung der zumutbaren Belastung bei Krankheits- und Pflegekosten – BFH-Urteil ermöglicht höheren Abzug von außergewöhnlichen Belastungen

Änderung von Einkommensteuerbescheiden beantragen – Erstattungen vom Finanzamt

Mit Urteil vom 19.01.2017 – VI R 75/14 hat der Bundesfinanzhof (BFH) seine Rechtsauffassung zur Ermittlung der zumutbaren Belastung nach § 33 Abs. 3 EStG fortentwickelt. Die neue Rechtsauffassung ermöglicht den Steuerpflichtigen einen höheren Abzug von Krankheits- und Pflegekosten als außergewöhnliche Belastung im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung. Das BFH-Urteil wird seit Juni 2017 von den Finanzämtern bei Erteilung der aktuellen Einkommensteuerbescheide berücksichtigt. In diesen Bescheiden wird unter den „Erläuterungen zur Festsetzung“ auf die Berechnung der zumutbaren Belastung entsprechend diesem Urteil verwiesen.

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Mai 2017

35-Euro-Grenze bei Geschenken an Geschäftsfreunde: Pauschale Steuer (§ 37b EStG) erhöht den Wert der Zuwendung!

Die vom Schenker für den Beschenkten übernommene (pauschale) Steuer auf die Zuwendung stellt ihrerseits eine Zuwendung („Steuergeschenk“) dar, die für die Beachtung der Wertgrenze von 35 € zum Wert des Geschenks hinzuzuaddieren ist.

Unter guten Geschäftspartnern ist es durchaus üblich, mittels Geschenken das Interesse am Fortbestehen dieser Geschäftsbeziehung auszudrücken. Vergessen wird hierbei häufig, dass dies beim Geschäftspartner zu einer Betriebseinnahme führt.

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April 2017

Umsatzsteuer: Gemischt genutzte Gegenstände und Gebäude – Zuordnungsfrist bis 31. Mai beachten!

Zuordnungsentscheidung – Dokumentation gegenüber dem Finanzamt bis 31. Mai – Zuordnung zum Privatbereich durch Nichtstun – Verlust des Vorsteuerabzugs

Der 31. Mai steht wieder vor der Tür. Ein wichtiges Datum für Unternehmer und gemischt genutzte Gegenstände und Gebäude. Gemischt genutzte Gegenstände und Gebäude werden sowohl unternehmerisch als auch nichtunternehmerisch – also gemischt – genutzt.

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März 2017

Aktuelle Rechtsentwicklungen beim Investitionsabzugsbetrag

Bundesfinanzhof lässt Kompensation des Mehrergebnisses einer Betriebsprüfung zu – Hinweise zur Rechtslage ab 2016 – Pflicht zur elektronischen Übermittlung der Investitionsabzugsbeträge

In unserem im Dezember 2015 veröffentlichten Artikel haben wir die Voraussetzungen, die Bildung und die Auflösung des Investitionsabzugsbetrags (IAB) unter dem Aspekt der bis zum 31.12.2015 geltenden Rechtslage und der Neuregelung ab dem 01.01.2016 durch das Steueränderungsgesetz 2015 dargestellt. Einzelheiten dazu können Sie diesem Artikel entnehmen, den wir unter der Rubrik „Aktuelles“ für Sie archiviert haben.

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Februar 2017

Steuerliche Behandlung der Leistungen aus einer Schweizer Pensionskasse

Berufliche Vorsorge als zweite Säule des schweizerischen Altersvorsorgesystems – Unterschiedliche Behandlung von Obligatorium und Überobligatorium – Steuerliche Behandlung von Leibrenten und Kapitalabfindungen

Vor einigen Tagen wurde die Frage an unsere Kanzlei gerichtet, wie Leistungen aus einer Schweizer Pensionskasse in Deutschland steuerlich behandelt werden. Hintergrund ist eine frühere nichtselbständige Beschäftigung in der Schweiz, aus welcher der in Deutschland ansässige Steuerpflichtige eine Leistung aus einer beruflichen Altersvorsorge erhält.

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Januar 2016

Kleinunternehmer und Umsatzsteuer

Wer als Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer zahlen muss – Vorsicht bei der Einhaltung der Grenzwerte für die Kleinunternehmerbesteuerung – Übergang vom Kleinunternehmer zur normalen Umsatzbesteuerung und zurück

Kleinunternehmer sind Unternehmer, die bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Von ihnen wird keine Umsatzsteuer für Ausgangsumsätze erhoben. Sie dürfen in ihren Ausgangsrechnungen keine Umsatzsteuer gesondert ausweisen. Im Gegenzug dürfen sie aber auch keine Umsatzsteuer aus Eingangsrechnungen als Vorsteuer abziehen. Auf den Ausgangsrechnungen muss der Kleinunternehmer den Grund angeben, weshalb er keine Umsatzsteuer berechnet („Nach § 19 Abs. 1 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben.“). Umsatzsteuervoranmeldungen muss der Kleinunternehmer in der Regel nicht abgeben, häufig auch keine Umsatzsteuerjahreserklärung.

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Dezember 2016

Änderungen zum Jahreswechsel 2016/2017

Zahlencheck 2017 – Verspätungszuschlag ab 2018 verpflichtend – Vermietungseinkünfte: Finanzierungskosten bei Leerstand nach Kauf

Zahlencheck 2017 im Überblick...

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Oktober 2016

Ordnungsgemäße Kassenführung – Achtung: Umrüstungsfrist zum 31.12.2016 beachten: Besser eine offene Ladenkasse nutzen als eine unzulässige Registrierkasse

Kassenführung als Prüfungsfeld der Betriebsprüfung bei bargeldintensiven Betrieben – Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung beachten! – Gesetzentwurf „zum Schutz vor Manipulationen an Kassen“ ab 01.01.2020

Das Thema „Ordnungsgemäße Kassenführung“ spielt bei der Prüfung von Betrieben durch das Finanzamt eine immer größere Rolle. Insbesondere Betriebe mit einem, gemessen an den Gesamteinnahmen, hohen Bareinnahmenanteil stellen aus Sicht der Finanzverwaltung „Hochrisikobetriebe“ dar, denn gerade bei solchen Betrieben bestehe die große Gefahr, dass nicht alle Einnahmen erfasst und versteuert werden. Besonders betroffen sind hier beispielsweise die Gastronomie, Apotheken, Tankstellen, Bäcker und Metzgereien sowie Handwerksbetriebe, das Taxigewerbe und der Einzelhandel.

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September 2016

Anerkennung von Umzugskosten als Werbungskosten

Auch wenn die Zeitersparnis für den Arbeitsweg nach dem Umzug weniger als 1 Stunde beträgt, kann ein Abzug der Umzugskosten als Werbungskosten zulässig sein

Grundsätzlich stellen beruflich bedingte Umzugskosten abziehbare Werbungskosten dar, die die Einkünfte des Arbeitnehmers mindern. Beruflich bedingt und damit abziehbar sind Umzugskosten grundsätzlich dann, wenn sich hierdurch eine Zeitersparnis von mindestens einer Stunde für den Weg zur Tätigkeitsstätte ergibt.

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August 2016

Steuerliche Förderung einer Heizungssanierung versus KfW-Förderprogramme

Bei Inanspruchnahme von KfW-Förderprogrammen erfolgt keine zusätzliche Berücksichtigung der Maßnahme nach § 35a EStG

Möchten Sie Ihre Heizung sanieren lassen, um zukünftig Energiekosten einsparen zu können, können Sie z.B. von KfW-Förderprogrammen profitieren, die sich durch günstige Kredite oder Zuschüsse auszeichnen. Eine solche Förderung kann wirtschaftlich sehr lukrativ sein und sollte auf jeden Fall im Vorfeld geprüft werden hinsichtlich Förderfähigkeit und –voraussetzungen.

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Juli 2016

Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Unwetterlage von Ende Mai/Anfang Juni 2016 in Deutschland

BMF-Schreiben vom 28.06.2016 gewährt steuerliche Erleichterungen und Begünstigungen

Unterstützt ein Handwerksbetrieb z.B. Opfer der Hochwasserkatastrophe, indem er ihnen kostenlos Baumaterial o.ä. zur Verfügung stellt, kann er die dabei entstandenen Ausgaben in voller Höhe als Betriebsausgaben abziehen. Voraussetzung ist aber, dass sich der Betrieb durch seine Unterstützung wirtschaftliche Vorteile wie z.B. Folgeaufträge verspricht, etwa durch werbewirksame Berichterstattung.

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Juni 2016

Künstlersozialkasse (KSK): Viele Unternehmen sind abgabepflichtig und wissen es nicht

Künstlerische Tätigkeiten unterliegen der KSK-Pflicht – betroffen hiervon sind u.U. Auftraggeber von bestimmten Werbemaßnahmen

Haben Sie Grafiker oder Werbebüros mit der Erstellung von Werbemaßnahmen, Visitenkarten, Briefbögen oder ähnlichem beauftragt, führt dies in der Regel zur Beitragspflicht an die KSK, wenn der beauftragte Unternehmer Einzelunternehmer ist. Wurde eine GmbH oder Personengesellschaft (z.B. OHG, KG, GmbH u. Co KG) beauftragt, entfällt i.d.R. die Beitragspflicht.

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Mai 2015

Umsatzsteuerliche Zuordnung von Wirtschaftsgütern: Vorsteuerabzug z.B. aus Photovoltaikanlage nicht verlieren – Frist 31.05.2016

Soll z.B. eine Photovoltaikanlage dem Unternehmensvermögen zugeordnet werden, um den Vorsteuerabzug aus der Errichtung vornehmen zu können, muss dies für in 2015 erworbene Anlagen bis spätestens 31.05.2016 erfolgen

Mit dem Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage wird man automatisch Unternehmer i.S. des Umsatzsteuergesetzes – selbst wenn sich die Anlage auf dem Dach des privaten Wohnhauses befindet und eine Eigennutzung des erzeugten Stroms erfolgt; es sei denn, der erzeugte Strom wird vollständig selbst verbraucht und nicht in das öffentliche Netz eingespeist.

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April 2016

Abgabetermin 31. Mai 2016 für die Einkommensteuererklärung 2015

Wer zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet ist, hat hierfür nur noch bis 31. Mai Zeit; Ausnahme: Erstellung durch beauftragten Steuerberater

Zum 31. Mai 2016 läuft die gesetzliche Frist zur Abgabe der Einkommensteuererklärung 2015 ab. Sind Sie zur Abgabe verpflichtet, z.B. als Gewerbetreibender oder Freiberufler, als Arbeitnehmer mit mehreren Arbeitsverhältnissen oder mit eingetragenem Freibetrag, bei Bezug von Lohnersatzleistungen (z.B. Krankengeld, Elterngeld) etc., so müssen Sie noch bis Ende Mai Ihrer Steuererklärungspflicht nachkommen. (Achtung: auch Rentenempfänger sind zwischenzeitlich in aller Regel verpflichtet, Steuererklärungen abzugeben.)

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März 2016

Testament schon angepasst? – Seit 16.08.2015 gilt die Europäische Erbrechtsverordnung

Domizilprinzip: Anknüpfung des Erbstatuts an letzten gewöhnlichen Aufenthalt statt an die Staatsangehörigkeit

Eine brisante Änderung für “Mallorca-Rentner“ und alle deutschen Staatsangehörigen, die sich regelmäßig und längerfristig im Ausland aufhalten, ergibt sich aus der am 16.8.2015 in Kraft getretenen Europäischen Erbrechtsverordnung. Im Fall des Versterbens nach dem 16.8.2015 ist grundsätzlich das Erbrecht des Landes anzuwenden, in dem der Erblasser seinen gewöhnlichen Aufenthalt hatte (Domizilprinzip).

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Februar 2016

Hinweise für Berufseinsteiger – Keine Angst vor der ersten Steuererklärung

Steuererstattungen nicht verschenken – Abgabefristen beachten

Viele Vorschriften, häufige Rechtsänderungen und zahlreiche Ausnahmeregelungen machen das Einkommensteuerrecht nicht gerade einfach. Viele Berufseinsteiger fürchten sich deshalb vor ihrer ersten Einkommensteuererklärung und dem Formularkrieg mit dem Finanzamt. Doch die Mühe kann sich lohnen, denn viele Steuerzahler können sich nach Abgabe der Einkommensteuererklärung über eine Erstattung vom Finanzamt freuen.

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Februar 2016

Hinweise für Vermieter – Seit 1.11.2015 gilt ein neues Melderecht

Vermieterbescheinigung ist wieder Pflicht – bei Verstößen drohen Bußgelder

Seit dem 1.11.2015 gilt bundesweit ein einheitliches Meldegesetz. Für Mieter und Vermieter bringt diese Regelung bei einem Umzug mehr bürokratischen Aufwand mit sich. Neben dem Personalausweis und dem Mietvertrag müssen Mieter bei der zuständigen Einwohnermeldebehörde nun zusätzlich eine Bescheinigung des Vermieters – die Wohnungsgeberbescheinigung oder Wohnungsgeberbestätigung – vorlegen, mit der sie ihren Ein- bzw. Auszug nachweisen.

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Januar 2015

Handwerkerleistungen – Konsequenzen der neueren Rechtsprechung für die Praxis

Neue Haushalts-Definition erweitert den Katalog steuerbegünstigter Leistungen – Checkliste – Auch in einem Handwerksbetrieb erbrachte Leistungen können begünstigt sein

Selten hat ein Thema die Finanzverwaltung und die Gerichte so intensiv beschäftigt wie der Bereich der haushaltsnahen Dienst- und Handwerkerleistungen. Bereits in unseren im Juni und Oktober 2014 sowie im September 2015 veröffentlichten Artikeln hatten wir über Änderungen der Auffassung der Finanzverwaltung und über neue Entwicklungen in der Rechtsprechung zur Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen berichtet. Einzelheiten können Sie diesen Artikeln entnehmen.

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Dezember 2015

Der Investitionsabzugsbetrag – Voraussetzungen, Bildung und Auflösung

Regelung bis 31.12.2015 – Auflösung des Investitionsabzugsbetrags ohne Gewinnerhöhung
Neuregelung ab 01.01.2016 – Erleichterung durch Wegfall der bisherigen Dokumentationspflicht

Das Instrument des Investitionsabzugsbetrags (IAB) ermöglicht es - unter bestimmten Voraussetzungen – Abschreibungsvolumen in ein Wirtschaftsjahr vor der tatsächlichen Anschaffung oder Herstellung eines begünstigten Wirtschaftsgutes vorzuverlagern und damit die Steuerlast im Jahr der Bildung des IAB zu verringern. Auf diese Weise kommt es zu einer Steuerstundung und es ergeben sich Zins- und Liquiditätsvorteile für das betreffende Unternehmen.

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November 2015

Hinweise zum Jahresausklang und zum Jahreswechsel

Weihnachtsfeier mit dem Betrieb – Freibetrag für Betriebsveranstaltungen mit 110 EUR beachten! – Steueridentifikationsnummer für Kindergeld und Freistellungsauftrag bei der Bank ab 2016

Das Jahr geht langsam zu Ende. Bald schon steht Weihnachten vor der Tür und damit auch die Weihnachtsfeiern in den Unternehmen. Für Arbeitgeber gilt es dabei, den Freibetrag für Betriebsveranstaltungen mit 110 EUR für jeden Arbeitnehmer zu beachten. Zum 01.01.2016 startet das IdNr-Kontrollverfahren Kindergeld. Ab diesem Tag sind die an den Kindergeldberechtigten und an das Kind vergebenen steuerlichen Identifikationsnummern (IdNr) gesetzlich vorgeschriebene Voraussetzungen für den Kindergeldanspruch und Freistellungsaufträge für Kapitalerträge werden zum 01.01.2016 ungültig, wenn der Bank die IdNr des oder der Kunden nicht vorliegt.

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Oktober 2015

Ordnungsgemäße Kassenführung – So vermeiden Sie Ärger mit der Finanzverwaltung

Kassenführung als Prüfungsfeld der Betriebsprüfung bei bargeldintensiven Betrieben – Anforderungen an eine ordnungsgemäße Kassenführung beachten!

Das Thema „Ordnungsgemäße Kassenführung“ spielt bei der Prüfung von Betrieben durch das Finanzamt eine immer größere Rolle. Insbesondere Betriebe mit einem, gemessen an den Gesamteinnahmen, hohen Bareinnahmenanteil stellen aus Sicht der Finanzverwaltung „Hochrisikobetriebe“ dar, denn gerade bei solchen Betrieben bestehe die große Gefahr, dass nicht alle Einnahmen erfasst und versteuert werden. Besonders betroffen sind hier beispielsweise die Gastronomie, Apotheken, Tankstellen, Bäcker und Metzgereien sowie Handwerksbetriebe, das Taxigewerbe und der Einzelhandel.

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September 2015

Schon wieder Neues zu Handwerkerleistungen

Verwaltungsauffassung wird durch neue Rechtsprechung teilweise wieder überholt – Schornsteinfegerleistungen können wieder voll angesetzt werden

In unseren im Juni und Oktober 2014 veröffentlichten Artikeln hatten wir über Änderungen der Auffassung der Finanzverwaltung und über neue Entwicklungen in der Rechtsprechung zur Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen berichtet. Einzelheiten können Sie diesen Artikeln entnehmen.

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August 2015

Zuwendungen unter Ehegatten können der Schenkungsteuer unterliegen

Unbenannte oder ehebedingte Zuwendungen – Zivilrecht versus Steuerrecht Gestaltungsmöglichkeiten für steuerfreie Zuwendungen – Wechsel des Güterstandes

Grundsätzlich sind Zuwendungen unter Ehegatten bürgerlich-rechtlich nicht als Schenkungen, sondern als unbenannte oder ehebedingte Zuwendungen zu qualifizieren. Solche Zuwendungen haben ihre Begründung in der ehelichen Lebensgemeinschaft. Sie dienen dieser und sollen dafür sorgen, dass die Ehe Bestand hat. Darin liegt ihre Geschäftsgrundlage. Solche Zuwendungen werden angenommen, wenn sie dem Ausgleich für geleistete Mitarbeit dienen oder den Ehepartner angemessen an den Früchten des ehelichen Zusammenwirkens beteiligen sollen. Entsprechendes gilt für solche Zuwendungen unter eingetragenen Lebenspartnern.

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Juli 2015

Zufluss von Gewinnausschüttungen beim beherrschenden Gesellschafter einer GmbH

Steuerlicher Zufluss und tatsächliche Auszahlung der Ausschüttung können zeitlich differieren – Die Anrechnung der Kapitalertragsteuer folgt dem Zufluss der Kapitaleinnahmen

Einnahmen gelten in dem Kalenderjahr als bezogen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind, d. h., in dem er über diese Einnahmen wirtschaftlich verfügen kann. Geldbeträge fließen grundsätzlich zu, wenn sie bar ausgezahlt oder einem Bankkonto des Empfängers gutgeschrieben werden.

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Juni 2015

Neues zum Werbungskostenabzug für Erststudium und Erstausbildung

Durch neuen Vorläufigkeitsvermerk bleiben Bescheide offen – Bundesfinanzhof erleichtert die Feststellung von Verlustvorträgen – Erklärungen einreichen

Mit zwei am 05.11.2014 veröffentlichten Beschlüssen vom 17.07.2014 brachte der Bundesfinanzhof (BFH) wieder Bewegung in die Frage, ob Kosten des Erststudiums und der ersten Berufsausbildung als vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben von den späteren Einnahmen aus einer beruflichen Tätigkeit abgezogen werden können und weckte bei Studenten und Auszubildenden wieder die Hoffnung, ihre Ausbildungskosten so geltend zu machen, dass eine steuermindernde Wirkung realisiert werden kann (wir berichteten darüber ausführlich im Januar 2015)

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Mai 2015

Verschärfung der strafbefreienden Selbstanzeige ab 01.01.2015 – Umsatzsteuer- und Lohnsteuer-Nachschau als neuer Sperrgrund für die Selbstanzeige

Ausweitung der Sperrgründe, die eine Selbstanzeige ausschließen – Wenn das Finanzamt unangekündigt vor der Tür steht

Mit Wirkung ab dem 01.01.2015 hat der Gesetzgeber die Voraussetzungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige deutlich verschärft. Der vorliegende Artikel beschäftigt sich ausschließlich mit dem neuen Sperrgrund für eine strafbefreiende Selbstanzeige, der in § 371 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Buchstabe e der Abgabenordnung (AO) durch das Erscheinen eines Amtsträgers zu einer Umsatzsteuer-Nachschau nach § 27b des Umsatzsteuergesetzes (UStG) oder zu einer Lohnsteuer-Nachschau nach § 42g des Einkommensteuergesetzes (EStG) definiert ist. Die Neuregelung gilt für Selbstanzeigen, die ab dem 01.01.2015 abgegeben werden.

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April 2015

Nach Einführung der Mütterrente – Erwartungen werden vielfach enttäuscht

Besteuerung der Mütterrente – Auswirkungen auf andere Bezüge – Arme Rentner/innen gehen leer aus – Ist die Mütterrente also eine Mogelpackung?

Zum 1. Juli 2014 trat die sogenannte Mütterrente in Kraft, wobei die Bezeichnung eigentlich irreführend ist, denn diese Rente erhalten nicht nur Mütter, sondern auch Väter, die vor 1992 geborene Kinder erzogen haben. Väter haben Anspruch auf die Mütterrente, wenn die Kindererziehungszeit in ihrem Rentenversicherungskonto gespeichert wurde. Das trifft jedoch nur auf einen geringen Teil der Väter zu. Das Thema Mütterrente betrifft deshalb in erster Linie Frauen, die vor 1992 Kinder bekommen haben.

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März 2015

Zusammenballung von Steuerforderungen – Eine Stundung ist möglich

Steuerschulden später begleichen – Voraussetzungen für eine Stundung – Finanzämter stellen hohe Anforderungen – Stundungsantrag ausreichend begründen

Viele Steuerpflichtige, die eine größere Einkommensteuernachzahlung leisten müssen, reichen ihre Einkommensteuererklärung so spät wie möglich beim Finanzamt ein. Oft liegt das Veranlagungsjahr bei der Abgabe schon mehr als 12 Monate zurück.

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Februar 2015

Finanzverwaltung übernimmt günstige Rechtsprechung zur Abgeltungsteuer

Abgeltungsteuersatz wird jetzt auch bei Kapitaleinkünften unter Angehörigen akzeptiert – Minderung der Steuerlast für Eheleute durch vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten

In drei Urteilen vom 29.04.2014 – VIII R 9/13, 44/13 und 35/13 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Anwendung des Abgeltungsteuersatzes von 25% auch bei Kapitalerträgen unter Familienangehörigen möglich ist (wir haben im November 2014 darüber berichtet).

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Januar 2015

Nun etwa doch Werbungskostenabzug für Erststudium und Erstausbildung?

Bundesfinanzhof legt Verfahren dem Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vor – Neue Hoffnung für Studenten und Auszubildende – Einkommensteuererklärungen einreichen

Mit seinem Urteil vom 05.11.2013, VIII R 22/12, hatte der VIII. Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) entschieden, dass Aufwendungen für ein Erststudium, das eine Erstausbildung darstellt und nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses (sog. duales Studium) betrieben wird, nicht als vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben zu den Einnahmen aus einer künftigen beruflichen Tätigkeit abziehbar sind (wir berichteten darüber im April 2014).

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Dezember 2014

Gestaltungshinweise zum Jahreswechsel 2014/2015 und Ausblick auf 2015

Steuerlast für 2014 reduzieren – Fristen zum 31.12.2014 beachten – Jahressteuergesetz 2015 – Das plant die Bundesregierung

Es ist mal wieder soweit. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Die nächste Einkommensteuererklärung steht bald schon wieder an und damit auch die Frage nach Möglichkeiten, die Steuerlast des Veranlagungsjahres zu reduzieren. Aus der Vielzahl von Möglichkeiten haben wir einige Gestaltungshinweise ausgewählt, die im Folgenden dargestellt werden.

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November 2014

Neue Rechtsprechung zur Abgeltungsteuer und Entfernungspauschale

Abgeltungsteuersatz auch bei Kapitaleinkünften unter Nahestehenden möglich – Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

In drei Urteilen vom 29.04.2014 – VIII R 9/13, 44/13 und 35/13 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Anwendung des Abgeltungsteuersatzes von 25% auch bei Kapitalerträgen unter einander nahestehenden Personen möglich ist. In den Fällen ging es um die steuerliche Behandlung der Zinsen aus Darlehen und aus einer vereinbarten Kaufpreisstundung zwischen Familienangehörigen.

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Oktober 2014

Wieder Neues zur Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienst- und Handwerkerleistungen

Bundesfinanzhof stellt sich mit steuerzahlerfreundlichen Entscheidungen gegen die Finanzverwaltung – Auch Aufwendungen für Winterdienst, Gehwegreinigung und Hausanschluss sind begünstigt

Mit zwei steuerzahlerfreundlichen Urteilen hat sich der Bundesfinanzhof (BFH) wieder einmal gegen die Auffassung der Finanzverwaltung gestellt. Mit ihrem Urteil vom 20.03.2014 – VI R 55/12 haben die obersten Finanzrichter entschieden, dass nicht nur Dienstleistungen auf dem eigenen Grund und Boden „haushaltsnah“ sein können, sondern auch solche, die in unmittelbarer räumlicher Nähe des eigenen Grundstücks, jenseits der Grundstücksgrenze auf fremdem Grund, erbracht werden. Hierbei geht es insbesondere um die Verpflichtung von Steuerpflichtigen zum Winterdienst und zur Reinigung von öffentlichen Straßen, die an das eigene Grundstück angrenzen, und damit um die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen, die jenseits der Grundstücksgrenze ausgeführt werden.

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Oktober 2014

Warnung vor Betrugsmasche bei Handelsregistereintragungen

Betrügerische Kostenbescheide und Veröffentlichungsofferten durch dubiose Anbieter – Erforderliche Eintragungen erfolgen durch das Handelsregister an den Amtsgerichten

Immer wieder erhalten Gewerbetreibende Kostenbescheide in vermeintlichen „Registersachen“ oder „Veröffentlichungsofferten“ für ihren Handelsregistereintrag, mit denen betrügerische Anbieter für die Handelsregistereintragung Geld verlangen. Diese dreiste Abzocke richtet sich gegen Unternehmen, die sich tatsächlich erst kürzlich in das Handelsregister haben eintragen lassen. Die veröffentlichten Daten werden dabei genutzt, um ahnungslosen Unternehmern wertlose zusätzliche Dienstleistungen, insbesondere die nochmalige Veröffentlichung in Online-Datenbanken, zu verkaufen. Brisant hierbei ist, dass kostenpflichtige Auftragsverhältnisse eingegangen werden, die unter Umständen nicht zwingend gegen geltendes Recht verstoßen.

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September 2014

Kein Abzug nachträglicher Schuldzinsen nach Aufgabe der Einkunftserzielungsabsicht

Steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung wird wieder relativiert – Finanzamt prüft Einkunftserzielungsabsicht zum Zeitpunkt der Veräußerung des Vermietungsobjekts

In unserem im August 2014 veröffentlichten Artikel haben wir gerade erst die steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zum Abzug von Schuldzinsen auch nach dem Verkauf einer vermieteten Immobilie vorgestellt (BFH-Urteil vom 20.06.2012 – IX R 67/10 und durch Pressemitteilung vom 14.05.2014 veröffentlichtes BFH-Urteil vom 08.04.2014 – IX R 45/13).

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August 2014

Abzug von Schuldzinsen auch nach Verkauf der vermieteten Immobilie

Werbungskostenabzug auch nach Veräußerung des Vermietungsobjekts möglich – Neue steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs – Fehlerhafte Widerrufsbelehrung – Widerruf des Darlehens ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Auch nach dem Verkauf einer zuvor vermieteten Immobilie können weiterhin anfallende Schuldzinsen aus dem Darlehen, das zur Finanzierung der Anschaffung jaoder Herstellung des Mietobjekts aufgenommen wurde, als nachträgliche Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.

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Juli 2014

Finanzverwaltung streicht den Abzug von Scheidungskosten

Abzugsverbot ergibt sich aus der Anleitung zur Einkommensteuererklärung 2013 – Steuerzahlerfreundliche Rechtsprechung wird wieder ausgehebelt – Bescheide offen halten

Die Scheidung einer Ehe oder die Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft kann für die Beteiligten eine teure Angelegenheit werden. Anwalts- und Gerichtskosten müssen bezahlt werden. Der Gang zum Gericht ist zwangsläufig, denn die Ehe und die eingetragene Lebenspartnerschaft können nur durch ein Urteil aufgelöst werden.

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Juni 2014

Neues zur Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen

Änderungen der Verwaltungsauffassung  – Ausweitung der begünstigten Maßnahmen – Haushaltsbezogene Höchstbeträge – wichtige Änderungen bei Schornsteinfegerleistungen

Die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen gibt es inzwischen seit mehr als 10 Jahren. Seitdem hat die Vorschrift des § 35a Abs. 3 Einkommensteuergesetz (EStG) an Bedeutung gewonnen und bringt vielen Steuerpflichtigen regelmäßig zumindest eine kleine Steuerersparnis bei ihrer Einkommensteuerveranlagung. Für die Inanspruchnahme solcher Leistungen ermäßigt sich die Einkommensteuer auf das zu versteuernde Einkommen (tarifliche Einkommensteuer) auf Antrag um 20% der Aufwendungen, maximal um 1.200 EUR. Begünstigt sind die in Rechnung gestellten Aufwendungen für Arbeitskosten sowie Maschinen- und Fahrtkosten einschließlich der darauf entfallenden Umsatzsteuer, sofern die Rechnung unbar (durch Überweisung) beglichen wird. Aufwendungen für Material sind nicht begünstigt.

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Mai 2014

Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer – Automatischer Abzug ab 01.01.2015

Mitteilung der Kirchensteuerabzugsmerkmale – Widerspruch bis 30.06.2014 möglich – Handlungsbedarf auch für Kapitalgesellschaften – Registrierung beim Bundeszentralamt für Steuern

Viele Bankkunden haben schon Benachrichtigungen von ihren Geldinstituten erhalten, mit denen Sie über den automatischen Einbehalt der Kirchensteuer auf Kapitalerträge, die der Abgeltungsteuer unterliegen (z. B. Zinsen), informiert werden. Dieses neue Kirchensteuerabzugsverfahren gilt für Kapitalerträge, die ab dem 01.01.2015 zufließen.

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April 2014

Kein Werbungskostenabzug für Kosten des Erststudiums

Bundesfinanzhof beugt sich dem Gesetzgeber – günstige Rechtsprechung wird verworfen – Kein Werbungskostenabzug für die Erstausbildung – aber es gibt Möglichkeiten

Mit seinem Urteil vom 05.11.2013 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass Aufwendungen für ein Erststudium, das eine Erstausbildung darstellt und nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses (sog. duales Studium) betrieben wird, nicht als vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben zu den Einnahmen aus einer künftigen beruflichen Tätigkeit abziehbar sind.

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März 2014

Verlagerung von Mieteinkünften auf studierende Kinder – eine praktische Gestaltung

Zurechnung von Mieteinkünften – Verlagerung durch schlichte Umstellung der Mietverträge – Verlagerung auf studierende Kinder ohne Schenkungsteuer

Mit dem Wegfall der Einkommensgrenze für volljährige Kinder in Ausbildung seit dem Jahr 2012 bietet sich die Verlagerung von Mieteinkünften auf die studierenden Kinder als Möglichkeit einer praktischen Steuergestaltung an.

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Februar 2014

Steuerklassenwahl für 2014 – Merkblatt für Ehegatten und Lebenspartner bietet Hilfe

Steuerklassenkombinationen und Faktorverfahren Merkblatt im Internet – Tabellen erleichtern die Steuerklassenwahl für Arbeitnehmer

Zusammenlebende Ehegatten und eingetragene Lebenspartner, die beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und Arbeitslohn aus einem aktiven Beschäftigungsverhältnis beziehen, können wählen, nach welcher Lohnsteuerklasse der Lohnsteuerabzug von ihrem Lohn/Gehalt erfolgen soll.

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Januar 2014

Einspruch und Einspruchsfrist beim Einkommensteuerbescheid – Darauf sollten Sie achten!

Bekanntgabe des Bescheides – Beginn und Ende der Einspruchsfrist Besonderheiten für den Monat Februar – verkürzte Einspruchsfrist beachten

Oft sind Einkommensteuerbescheide fehlerhaft. So werden beispielsweise vom Steuerpflichtigen geltend gemachte Aufwendungen bei der Veranlagung vom Finanzamt zu Unrecht nicht oder nur teilweise berücksichtigt. Häufig betroffene Bereiche sind dabei u. a. die Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit, bei den Vermietungseinkünften oder den Rentenbezügen. Aber auch bei den im Rahmen der Sonderausgaben angesetzten Versicherungsbeiträgen und bei der Berücksichtigung der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, Dienstleistungen und Handwerkerleistungen kommt es oft zu Abweichungen zwischen der eingereichten Steuererklärung und dem Bescheid des Finanzamts.

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Dezember 2013

Die Photovoltaikanlage im Steuerrecht

Gewerbebetrieb und Zuordnung zum Unternehmensvermögen – Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug – Problembereiche: Verlust des Vorsteuerabzugs und Verneinung der Gewinnerzielungsabsicht

Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, erzeugt Strom, den er in der Regel ganz oder teilweise an den Netzbetreiber verkauft und für den er Einspeisevergütungen erhält. Der Betreiber der Anlage wird dadurch zum Unternehmer. Das gilt auch für Hausbesitzer, die ihr Haus selbst bewohnen und darüber hinaus keine unternehmerische Tätigkeit ausüben. Die Stromerzeugung ist eine gewerbliche Tätigkeit. Jede Photovoltaikanlage (PV-Anlage) ist in der Regel ein selbständiger Gewerbebetrieb. Der Betreiber der PV-Anlage erzielt damit Einkünfte aus Gewerbebetrieb, die im Rahmen der Einkommensteuererklärung in der Anlage G zu erklären sind.

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November 2013

Neuregelung der Reisekosten ab 2014 (Teil 2) – Änderungen beim Verpflegungsmehraufwand

Vereinfachung bei der Reisekostenabrechnung – Nur noch 2 Verpflegungspauschalen – Massive Kürzung des Verpflegungsmehraufwands durch Verpflegung während der Dienstreise

Verpflegungsmehraufwendungen bei einer Dienstreise (beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit) sind nach wie vor steuerlich nicht mit den tatsächlichen Aufwendungen, sondern nur mit den im Einkommensteuergesetz geregelten Pauschalen zu berücksichtigen. Bis zum 31.12.2013 gilt die bisherige dreistufige Staffelung bei den Verpflegungspauschalen.

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Oktober 2013

Neuregelung der Reisekosten ab 2014 (Teil 1) – Erste Tätigkeitsstätte ersetzt regelmäßige Arbeitsstätte

Bisherige Rechtsprechung zur regelmäßigen Arbeitsstätte wird gegenstandslos – Berufliche Auswärtstätigkeit wird neu definiert – Nachteile für Arbeitnehmer

Zum 01.01.2014 tritt die Neuregelung des Reiskostenrechts in Kraft. Damit ändert sich einiges. In zwei Artikeln behandeln wir schwerpunktmäßig zunächst den Ersatz der bisherigen regelmäßigen Arbeitsstätte durch die erste Tätigkeitsstätte und danach die Änderungen beim Verpflegungsmehraufwand.

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September 2013

Dienstwagenbesteuerung  – 1%-Regelung auch ohne tatsächliche private Nutzung

Neue BFH-Rechtsprechung – schon Möglichkeit der privaten Nutzung begründet geldwerten Vorteil – Keine 1%-Regelung für Fahrzeuge zur Güterbeförderung

Wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur Nutzung zur Verfügung stellt, wird dieses betriebliche Fahrzeug in der Regel vom Arbeitnehmer auch für private Zwecke (privat veranlasste Fahrten) genutzt. Der geldwerte Vorteil aus dieser Nutzungsüberlassung ist lohnsteuerpflichtig.

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August 2013

Wenn schon Fahrtenbuch, dann aber richtig – Das ordnungsgemäße Fahrtenbuch

Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch – manuelles und elektronisches Fahrtenbuch
Folgen eines nicht ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs – Steuernachzahlungen drohen

Wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Firmenwagen zur Nutzung zur Verfügung stellt, wird dieses betriebliche Fahrzeug in der Regel vom Arbeitnehmer auch für private Zwecke (privat veranlasste Fahrten) genutzt. Der geldwerte Vorteil aus dieser Nutzungsüberlassung ist lohnsteuerpflichtig und wird in der Gehaltsabrechnung des Arbeitnehmers dokumentiert und der Besteuerung unterworfen. Die monatliche Abrechnung erfolgt dabei meistens - weil einfacher zu handhaben - pauschal nach der sog. 1%-Regelung (1% vom Bruttolistenneupreis des überlassenen Fahrzeugs). Hinzu kommt der ebenfalls pauschal ermittelte geldwerte Vorteil aus der Nutzung des Fahrzeugs für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte.

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Juli 2013

Ehegattenveranlagung 2013 – Veranlagungswahlrecht wurde neu geordnet

Wegfall der getrennten und der besonderen Veranlagung – Zuordnung von Kosten und Ermittlung der zumutbaren Belastung neu geregelt

Letztmals für das Veranlagungsjahr 2012 haben Ehegatten in ihrer Einkommensteuererklärung die Wahl zwischen einer Zusammenveranlagung und einer getrennten Veranlagung. Ab dem Veranlagungsjahr 2013 fällt die getrennte Veranlagung (und damit auch die Wahl einer besonderen Veranlagung für das Jahr der Eheschließung) weg. Ehegatten können jetzt zwischen einer Zusammenveranlagung mit Ehegattensplitting (Regelfall) und einer Einzelveranlagung mit dem Grundtarif wählen.

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Juni 2013

Private Steuerberatungskosten sind nicht abziehbar

Finanzverwaltung weist Einsprüche mit Allgemeinverfügung endgültig zurück – Zuordnung gemischter Steuerberatungskosten auf Einkunftserzielung und Privatbereich

Seit dem Veranlagungsjahr 2006 sind Steuerberatungskosten, die den privaten Bereich der Steuerpflichtigen betreffen, im Rahmen der Einkommensteuererklärung nicht mehr als Sonderausgaben abziehbar.

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Mai 2013

Handwerkerleistungen – Gerichte lassen erweiterten Kostenansatz zu

Finanzrichter konkretisieren den Ansatz von Handwerkerleistungen – Auch Handwerkerleistungen in Zweit-, Wochenend- und Ferienwohnungen sind begünstigt

Aufwendungen für Handwerkerleistungen entstehen jedem Mieter und Hauseigentümer (z. B. Renovierungsaufwand, Kosten für Schornsteinfeger, Heizungswartung oder Gartengestaltung).
Seit 2006 gibt es für handwerkliche Leistungen eine eigenständige Steuerermäßigung, deren Höchstbetrag von zunächst 600 EUR ab dem Veranlagungsjahr 2009 auf 1.200 EUR verdoppelt wurde (§ 35a Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes).

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April 2013

Umsatzsteuer: Gemischt genutzte Gegenstände und Gebäude – Zuordnungsfrist bis 31. Mai beachten!

Zuordnungsentscheidung – Dokumentation gegenüber dem Finanzamt bis 31. Mai
Zuordnung zum Privatbereich durch Nichtstun – Verlust des Vorsteuerabzugs

Gemischt genutzte Gegenstände und Gebäude werden sowohl unternehmerisch als auch nichtunternehmerisch – also gemischt – genutzt.
Beispiele sind der PKW, der sowohl für betriebliche als auch für privat veranlasste Fahrten verwendet wird, sowie das Einfamilienhaus, das von einem Unternehmer einerseits zu einem bestimmten Anteil unternehmerisch (z. B Kanzleiräume eines Anwalts, umsatzsteuerpflichtige Vermietung einer Einliegerwohnung) und andererseits zu eigenen Wohnzwecken (selbstgenutzte Wohnung) genutzt wird.

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März 2013

Einkommensteuererklärung 2012 – Darauf sollten Sie achten

Kinderbezogene Vergünstigungen – Wegfall der Einkunftsgrenze für Kinder ab 18 Jahre
Aufwendungen für das Erststudium – Sonderausgaben oder Werbungskosten?

Es ist mal wieder soweit. Die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2012 steht an und wieder einmal hat der Gesetzgeber zahlreiche Steueränderungen gegenüber dem Vorjahr eingeführt, die nun in der Steuererklärung 2012 zu berücksichtigen sind.
Einige dieser Änderungen wollen wir in diesem Artikel darstellen.

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Februar 2013

Übertragung des Familienheims durch Schenkung oder Erbfall

Möglichkeiten der steuerfreien Übertragung – Voraussetzungen und Behaltefristen beachten

Das Familienheim kann auf den Ehegatten, den Lebenspartner, die Kinder und unter bestimmten Voraussetzungen auch auf die Enkelkinder erbschaftsteuer-/schenkungsteuerfrei übertragen werden. Das Familienheim bezeichnet das von der Familie selbst bewohnte Haus oder die selbst bewohnte Eigentumswohnung. Die betreffende Immobilie muss den Mittelpunkt des familiären Lebens bilden.

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Januar 2013

Neuregelung der Minijobs ab 01.01.2013

Geringfügigkeitsgrenze steigt auf 450 EUR – Minijobs werden rentenversicherungspflichtig – Übergangsregelungen beachten

Mit dem „Gesetz zu Änderungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung“ werden die sog. Minijobs neu geregelt.
Zum 01.01.2013 steigt die Verdienstgrenze für geringfügig entlohnte Beschäftigungsverhältnisse (Geringfügigkeitsgrenze) von 400 auf 450 EUR.
Künftig wird man also nicht mehr von „400 Euro-Jobs“, sondern von „450 Euro-Jobs“ sprechen.

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Dezember 2012

Steuervereinfachungsgesetz 2013 - eine Mogelpackung

Vereinfachung fast nur zugunsten der Finanzverwaltung – Mehrbelastung der Steuerpflichtigen

Mit dem Entwurf eines Steuervereinfachungsgesetzes 2013 wird die unendliche Geschichte der sog. Steuervereinfachung fortgesetzt.
Das Steuervereinfachungsgesetz 2013 soll als Ergänzung zum Steuervereinfachungsgesetz 2011 einen weiteren „Beitrag zu Lichtung des Steuerrechtsdschungels“ liefern. Soweit die Theorie.

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November 2012

Jetzt Lohnsteuer-Freibeträge für 2013 beantragen

Elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale (ELStAM) ersetzen die Lohnsteuerkarte ab 2013 - Freibeträge werden nicht mehr automatisch auf das Folgejahr übertragen

Eigentlich sollte das neue Verfahren schon ab dem 01.01.2012 eingesetzt werden. Technische Probleme führten jedoch zu einer Verschiebung des Starts. Jetzt ist es aber soweit.

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Oktober 2012

Mietverträge mit nahen Angehörigen

Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung - Gestaltungshinweise
Verbilligte Vermietung - Rechtslage ab 2012

Mietverträge mit nahen Angehörigen führen oft zu Streitigkeiten mit der Finanzverwaltung, wenn die Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung des Mietverhältnisses nicht gegeben sind.

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September 2012

Fahrten zwischen Wohnung und Ausbildungsstätte in voller Höhe abziehbar

Bundesfinanzhof ändert bisherige Rechtsprechung - Bildungseinrichtung ist keine Arbeitsstätte
Abzug höherer Aufwendungen ist möglich - Einspruch gegen abweichende Bescheide erheben

Aufwendungen für Wege zwischen der Wohnung und der regelmäßigen Arbeitsstätte sind nur mit der Entfernungspauschale von derzeit 0,30 EUR je Entfernungskilometer als Werbungskosten abziehbar.

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August 2012

Im Visier der Finanzverwaltung - Keine Schonzeit mehr für Rentner

Auswertung der Rentenbezugsmitteilungen läuft - Steuernachzahlungen drohen

Mit Beginn des Jahres 2005 hat sich die Besteuerung der Renten grundlegend geändert. Die rechtliche Grundlage dieser Änderung bildet das Alterseinkünftegesetz. Danach unterliegt - abhängig vom Jahr des Rentenbeginns - ein immer höherer Anteil der Rente der Besteuerung.
Steuerzahler, die im Jahr 2040 in Rente gehen, müssen ihre Alterseinkünfte zu 100 Prozent versteuern. Wer im Jahr 2012 seinen Ruhestand antritt ist mit 64 Prozent seiner Rente steuerpflichtig.

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Juli 2012

Kosten des Erststudiums - Eine unendliche Geschichte

Neues Klageverfahren zum Abzug von Erstausbildungskosten beim Bundesfinanzhof anhängig - Einkommensteuererklärungen einreichen - Ablehnungsbescheide durch Einspruch offenhalten

Mit dem Beitreibungsrichtlinien-Umsetzungsgesetz vom 07.12.2011 hebelte der Gesetzgeber die steuerzahlerfreundliche Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28.07.2011, Az. VI R 7/10, aus. Mit ihrem Urteil hatten die Richter den Abzug der Kosten für ein Erststudium (z. B. Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Studienort, für Fachliteratur, Arbeitsmittel und Studiengebühren) als vorweggenommene Werbungskosten zu den Einnahmen aus einer künftigen Berufstätigkeit bejaht (wir berichteten darüber im November 2011).

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Juni 2012

Hinzurechnungen bei der Gewerbesteuer verfassungswidrig?

Finanzgericht Hamburg legt diese Frage dem Bundesverfassungsgericht vor - Gewerbesteuermessbescheide durch Einspruch offen halten

Seit dem Veranlagungsjahr 2008 werden bei der Ermittlung des Gewerbeertrags zuvor als Aufwand erfasste Schuldzinsen, Mieten und Pachten dem Gewinn aus Gewerbetrieb wieder hinzugerechnet.

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Mai 2012

Neue Runde im Streit um Erstattungszinsen

Neues Verfahren beim Bundesfinanzhof anhängig - Einkommensteuerbescheide offen halten
Auch Finanzgerichte bezweifeln Rechtmäßigkeit der Besteuerung von Erstattungszinsen

Mit seinem Urteil vom 15.06.2010 hatte der Bundesfinanzhof (BFH) im Herbst 2010 entschieden, dass Zinsen zur Einkommensteuer nicht mehr steuerpflichtig seien, weil auch die Einkommensteuer selbst als nicht abziehbare Personensteuer zum nichtsteuerbaren Bereich gehöre.
Der Traum von einer steuerfreien Vereinnahmung von Erstattungszinsen wurde jedoch vom Gesetzgeber schnell wieder zerstört.

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April 2012

Steuererklärungen ab 2011 - Elektronische Übermittlung wird Pflicht

Elektronische Übertragung bei Gewinneinkünften - Probleme bei der praktischen Umsetzung

Durch das Steuerbürokratieabbaugesetz vom 28.12.2008 wurde eine Pflicht zur elektronischen Einreichung der Unternehmenssteuererklärungen und der Einkommensteuererklärung ab dem Veranlagungszeitraum 2011 eingeführt.

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März 2012

Steuerliche Aufbewahrungspflicht für Privatpersonen

Gesetzliche Aufbewahrungsfrist bei Überschusseinkünften über 500.000 EUR

Durch das Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz vom 29.07.2009 wurde eine Aufbewahrungspflicht bei den Überschusseinkünften, das sind die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung sowie die sonstigen Einkünften (z. B. Renteneinkünfte), eingeführt.

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Februar 2012

Aufbewahrungspflichten für Unternehmen

Gesetzliche Aufbewahrungsfristen für steuer- und bilanzrelevante Unterlagen - Aufbewahrung von elektronischen Rechnungen - Erleichterter Datenzugriff durch das Finanzamt

Die Aufbewahrungspflicht für Unterlagen ist Teil der steuerlichen und handelsrechtlichen Buchführungs- und Aufzeichnungspflicht.
Jeder, der nach dem Steuer- oder dem Handelsrecht zum Führen von Büchern und Aufzeichnungen verpflichtet ist, ist auch verpflichtet, diese aufzubewahren.
Rechtsgrundlagen für die Aufbewahrung von Unterlagen ergeben sich aus dem Handelsgesetzbuch (HGB) und der Abgabenordnung (AO).

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Januar 2011

Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge - auch Beiträge für Kinder ansetzen

Voraussetzung: Unterhaltsverpflichtung und Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag
Verfügung der Finanzverwaltung sorgt für Klarheit

Seit dem Veranlagungsjahr 2010 können Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung steuerlich besser geltend gemacht werden. Begünstigt sind hierbei die Beiträge zur Basis-Krankenversicherung und zur gesetzlichen Pflegeversicherung, die in vollem Umfang als Sonderausgaben abgezogen werden können.

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Dezember 2011

Steuervereinfachungsgesetz 2011 verabschiedet Gute Nachrichten für Eltern

Kinderbetreuungskosten - Abzug wird vereinheitlicht
Kindergeld und Kinderfreibetrag für volljährige Kinder - Einkommensprüfung fällt weg

Nach langem Ringen hat der Bundesrat dem Steuervereinfachungsgesetz nun endlich zugestimmt. Unter der Vielzahl von Steuervereinfachungen gibt es zwei Neuerungen, die insbesondere für Eltern interessant sind:

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November 2011

Kosten für das Erststudium - Regierung will Steuervorteile für Studenten verhindern

Günstige Rechtsprechung wird wieder einmal ausgehebelt

Gerade erst im Oktober haben wir über das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 28.07.2011 berichtet, das für Studenten die Hoffnung brachte, die Kosten für ihr Studium in voller Höhe als vorweggenommene Werbungskosten zu den Einnahmen aus der künftigen Berufstätigkeit geltend machen zu können.

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Oktober 2011

Kosten für das Erststudium sind vorweggenommene Werbungskosten

Bundesfinanzhof entscheidet für die Steuerpflichtigen - Einkommensteuererklärungen einreichen - Verlustfeststellung beantragen

Aufwendungen für ein typisches Erststudium im Anschluss an das Abitur wurden bislang von der Finanzverwaltung nicht als (vorweggenommene) Werbungskosten anerkannt.
Der Gesetzgeber lässt für solche Aufwendungen lediglich einen auf 4.000 EUR beschränkten Sonderausgabenabzug zu, der bei fehlenden oder nur geringen Einkünften der Studenten (also in den meisten Fällen) wirkungslos verpufft.

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September 2011

Vermietung und Verpachtung - Diese Bescheinigungen sind für den Mieter

Steuerbescheinigung für Mietkautionskonten - Bescheinigung über haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse und Dienstleistungen

Häufig werden von Steuerpflichtigen, die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen, mit den Unterlagen für die Bearbeitung ihrer Einkommensteuererklärung auch Bescheinigungen hereingereicht, die eigentlich der Mieter für seine Einkommensteuererklärung benötigt.

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August 2011

Einkommensteuervorauszahlungen trotz Lohnsteuereinbehalt

Geänderte Abzugsfähigkeit von Krankenkassenbeiträgen kann Vorauszahlungen begründen - Herabsetzung von Vorauszahlungen

Viele Steuerpflichtige erhalten in diesen Tagen ihren Einkommensteuerbescheid für 2010.
Dabei werden sich einige Steuerzahler darüber wundern, dass neben der Steuer für 2010 nun auch erstmals vierteljährliche Vorauszahlungen für künftige Veranlagungszeiträume festgesetzt werden.

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Juli 2011

Bundesrat stoppt Steuervereinfachungsgesetz 2011

Länder befürchten hohen Verwaltungsmehraufwand - Vereinfachungen und Verbesserungen treten vorerst nicht in Kraft

Nachdem sich der Gesetzgeber beim Vorhaben Steuervereinfachungsgesetz 2011 wirklich Gedanken um eine tatsächliche Steuervereinfachung gemacht hat, fand das Gesetz - entgegen den ersten Ankündigungen - in der Länderkammer überraschend keine Mehrheit.

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Mai 2011

Aufwendungen für ein Erststudium nach dem Abitur unbegrenzt abziehbar?

Bundesfinanzhof muss entscheiden - Nachweise über Kosten für das Studium sammeln - Steuererklärungen einreichen

Studenten können wieder hoffen.
Bisher werden Aufwendungen für ein Studium, das direkt nach dem Abitur aufgenommen wird, steuerlich nur begrenzt bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 EUR als Sonderausgaben berücksichtigt.
Das hat zur Folge, dass die Kosten für das Studium in den meisten Fällen wirkungslos verpuffen, da die meisten Studenten während des Studiums nur geringe oder gar keine Einnahmen haben.

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April 2011

Häusliches Arbeitszimmer - Neuregelung gilt rückwirkend ab 2007

Offene Steuerbescheide werden geändert - Festsetzungen werden endgültig - Geänderte Bescheide prüfen

Endlich auch einmal eine gute Nachricht für viele Steuerzahler!
Mit dem Jahressteuergesetz 2010 hat der Gesetzgeber unter anderem einen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum seit 2007 bestehenden Abzugsverbot für Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer, das nicht den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, in eine gesetzliche Grundlage umgesetzt.

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März 2011

Schwarzgeldbekämpfungsgesetz: Das Klima wird rauer

Regeln für die Selbstanzeige werden verschärft - Teil-Selbstanzeige bringt keine Straffreiheit mehr

Für unehrliche Steuerpflichtige wird das Klima rauer.
Mit dem Regierungsentwurf zum Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung der Geldwäsche und Steuerhinterziehung, kurz: Schwarzgeldbekämpfungsgesetz, werden die Regeln für eine strafbefreiende Selbstanzeige deutlich verschärft.

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Februar 2011

Vorsteuerabzug: Rückwirkende Berichtigung der Rechnung ist möglich

Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs sorgt für Wirbel - "Eine der wichtigsten Entscheidungen zur Umsatzsteuer"

Für den Vorsteuerabzug muss eine Rechnung alle erforderlichen Rechnungsangaben enthalten (vgl. dazu die Checkliste zum Vorsteuerabzug unter der Rubrik Checklisten). Wenn eine Angabe fehlt (zum Beispiel der Klassiker: das Lieferdatum) oder unzutreffend ist, versagen die Finanzverwaltung und der Bundesfinanzhof den Vorsteuerabzug.

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Januar 2010

Verzögerungsgeld - ein neues Druckmittel der Finanzverwaltung

Voraussetzungen und Folgen einer Festsetzung - Erste gerichtliche Entscheidung liegt vor

Mit dem Verzögerungsgeld verfügt die Finanzverwaltung bereits seit Ende des Jahres 2008 über eine neue Sanktionsmöglichkeit.

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Dezember 2010

Streit um Dienstwagenbesteuerung geht in neue Runde

Neues Verfahren beim Bundesfinanzhof - Einkommensteuerbescheide offen halten

Der fortwährende Streit zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltung um die Besteuerung der Nutzung eines vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Dienstwagens geht in eine neue Runde.

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November 2010

Anspruch auf Kindergeld trotz Vollzeiterwerbstätigkeit

Bundesfinanzhof ändert seine Rechtsprechung - Vor- und Nachteile der neuen Regelung

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) wird ein Kind, das das 18., aber noch nicht das 25. Lebensjahrvollendet hat, beim Kindergeldberechtigten berücksichtigt, wenn es

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Oktober 2010

Solidaritätszuschlag ist verfassungsgemäß

Bundesverfassungsgericht verwirft Vorlage des Niedersächsischen Finanzgerichts - "Soli" kann weiterhin erhoben werden

Im November 2009 hatte das Niedersächsische Finanzgericht den mit dem Solidaritätszuschlagsgesetz SolZG 1995 im Veranlagungszeitraum 2007 erhobenen Solidaritätszuschlag als verfassungswidrig beurteilt und die Frage dem Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vorgelegt (wir haben im Januar 2010 darüber berichtet).

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September 2010

Selbstanzeige - Strafbefreiende Wirkung kann auch wieder entfallen

Unterlagen müssen vollständig aufbereitet sein - Detaillierte Angaben über alle steuererheblichen Daten

Nach der gesetzlichen Regelung zur Selbstanzeige wird straffrei, wer in Fällen der Steuerhinterziehung unrichtige oder unvollständige Angaben bei der Finanzbehörde berichtigt oder ergänzt oder unterlassene Angaben nachholt (§ 371 Abs. 1 der Abgabenordnung).
Ganz so einfach ist diese Bedingung aber nicht zu erfüllen.

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August 2010

GmbH-Anteile: Ohne Einnahmen keine Halbierung von Auflösungsverlusten

Finanzverwaltung hebt Nichtanwendungserlass auf - Voller Abzug von Veräußerungs- und Auflösungsverlusten

Nach dem sog. Halbeinkünfteverfahren (seit 2009 Teileinkünfteverfahren) sind Erträge und auch Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nur zur Hälfte (seit 2009 zu 60%) steuerpflichtig.
Sofern nur die Hälfte der Einnahmen steuerpflichtig ist, dürfen die damit zusammenhängenden Ausgaben auch nur zur Hälfte abgezogen werden.

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Juli 2010

Ermessensentscheidungen - Finanzverwaltung darf nicht mehr entgegenkommen

Nur noch sehr enge Auslegung des Ermessens - Abgabefristen für Steuererklärungen einhalten

Nach einer internen Revision innerhalb der Finanzverwaltung haben die Sachbearbeiter der Finanzämter durch die Oberfinanzdirektionen (OFD) die Anweisung zu einer sehr engen Auslegung des Ermessensspielraums bei Ermessensentscheidungen erhalten.

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Juni 2010

Zusammenfassende Meldung - Neue Fristen ab 1. Juli 2010

Monatliche Meldung für innergemeinschaftliche Warenlieferungen - Vierteljährliche Meldung bei Bagatellgrenze und sonstigen Leistungen

Die Verpflichtung zur Abgabe der Zusammenfassenden Meldungen (ZM) bei innergemeinschaftlichen Warenlieferungen und Dreiecksgeschäften wird ab dem 1. Juli 2010 von bisher quartalsweise auf monatlich verkürzt.
Gleichzeitig verlängert sich die Frist zur Abgabe der ZM vom 10. auf den 25. Tag des Folgemonats.

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Mai 2010

Trotz Abgeltungsteuer - oft müssen Kapitalerträge dennoch angegeben werden

Eigenes Einkommen von Kindern und unterstützten Personen - Zumutbare Belastung bei Krankheitskosten

Grundsätzlich soll die Einkommensteuer auf Kapitalerträge ab 2009 durch den pauschalen Steuerabzug abgegolten und die Angabe von Kapitaleinkünften in der Einkommensteuererklärung entbehrlich sein.

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April 2010

Erbschaftsteuer schon wieder auf dem Prüfstand

Verfahren beim Bundesfinanzhof und Bundesverfassungsgericht anhängig - Erbschaft- und Schenkungsteuerbescheide offen halten

Die nach langem Tauziehen zustande gekommene Neuregelung der Erbschaft- und Schenkungsteuer steht schon wieder auf dem Prüfstand
Ausgehend von einem Verfahren vor dem Finanzgericht München prüft der Bundesfinanzhof (BFH) in nächster Instanz, ob auch die neuen Regelungen für Erbschaften und Schenkungen ab dem 01.01.2009 verfassungswidrig sein könnten.

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März 2010

Investitionsabzug für einen betrieblich genutzten PKW

Abzug trotz bisheriger Anwendung der 1%-Regelung Gesetzgeber verlangt nur Prognoseentscheidung zur künftigen betrieblichen Nutzung

Trotz Anwendung der sog. 1 %-Regelung für den aktuell genutzten betrieblichen PKW kann nach Ansicht des Finanzgerichts (FG) des Saarlandes ein Investitionsabzugsbetrag für die geplante Anschaffung eines anderen PKW gebildet werden, sofern glaubhaft gemacht wird, dass dieser künftig fast ausschließlich (= mit mindestens 90 %) betrieblich genutzt wird.

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Februar 2010

Neues Datenübermittlungsverfahren ELENA gilt seit 1. Januar 2010

Arbeitgeber müssen für jeden Beschäftigten eine Meldung übermitteln - Kritiker äußern verfassungsrechtliche Bedenken

ELENA bedeutet "elektronischer Entgeltnachweis". Dabei müssen seit dem 1. Januar 2010 alle Arbeitgeber für jeden Beschäftigten monatlich mit jeder Entgeltabrechnung umfangreiche Daten an die zentrale Speicherstelle der Sozialversicherungsträger, die sog. ZSS, übermitteln.

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Januar 2009

Solidaritätszuschlag wieder beim Bundesverfassungsgericht

Niedersächsischen Finanzgericht von Verfassungswidrigkeit überzeugt Festsetzungen ab 2005 werden durch Vorläufigkeitsvermerk offen gehalten

Die Diskussion um den Solidaritätszuschlag geht in eine neue Runde. Nachdem die wegen der Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlagsgesetzes 1995 erhobene Verfassungsbeschwerde vom Bundesverfassungsgericht im Frühjahr 2008 nicht zur Entscheidung angenommen und Einsprüche durch eine Allgemeinverfügung der obersten Finanzbehörden der Länder zurückgewiesen wurden, ist beim Niedersächsischen Finanzgericht eine neue Klage anhängig, die Veranlagungszeiträume ab 2007 betrifft.

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Dezember 2009

Gewerbesteuerrückstellung in der Steuerbilanz ab 2008

Rückstellung trotz Abzugsverbot - Betriebsvermögen als Größenmerkmal für steuerliche Regelungen

Die Gewerbesteuer kann ab 2008 nicht mehr als Betriebsausgabe abgezogen werden.
Trotz des Abzugsverbots ist in der Steuerbilanz weiterhin eine Gewerbesteuerrückstellung zu bilden.

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November 2009

Neue Hoffnung beim häuslichen Arbeitszimmer

Verfassungsmäßigkeit des ab 2007 geltenden Abzugsverbots ist zweifelhaft - Bundesfinanzministerium ordnet Aussetzung der Vollziehung an

Seit dem Veranlagungszeitraum 2007 sind Aufwendungen für ein beruflich oder betrieblich genutztes häusliches Arbeitszimmer steuerlich nur noch abziehbar, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten beruflichen oder betrieblichen Betätigung eines Steuerpflichtigen bildet.

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Oktober 2009

Doppelte Haushaltsführung in Wegverlegungsfällen

Bundesfinanzhof ändert seine Rechtsprechung. Diese Aufwendungen können Sie abziehen

Bei einer doppelten Haushaltsführung unterhält ein Arbeitnehmer zwei Wohnungen.
Eine Hauptwohnung außerhalb des Beschäftigungsortes, die den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen bildet, z. B. die Familienwohnung, und eine Zweitwohnung am Beschäftigungsort, von der aus er seine Arbeitsstätte regelmäßig aufsucht.

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September 2009

Erleichterung bei der Umsatzsteuer - Ist-Versteuerung für mehr Betriebe möglich

Umsatzgrenze für die Ist-Versteuerung auf 500.000 EUR angehoben - Liquiditätsvorteile für kleine und mittlere Betriebe

Mit dem Bürgerentlastungsgesetz wird die Umsatzgrenze für die Anwendung der Ist-Versteuerung für die Zeit vom 01.07.2009 bis 31.12.2011 bundesweit von 250.000 EUR auf 500.000 EUR angehoben. Der höhere Grenzwert galt bisher nur in den neuen Bundesländern.

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August 2009

Besteuerung der Altersrenten ab 2005 ist verfassungsgemäß

Umstellung auf nachgelagerte Besteuerung der Altersrenten durch Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers gedeckt

Die Rentenbesteuerung wurde durch das Alterseinkünftegesetz ab dem Jahr 2005 neu geregelt.

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Juli 2009

Kosten für das Erststudium geltend machen - Verfahren beim BFH

Einkommensteuererklärungen einreichen Ablehnungsbescheide durch Einspruch offen halten

Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) sind die Kosten für ein Erststudium als vorweggenommene Werbungskosten oder Betriebsausgaben zu künftigen Einkünften abzugsfähig. Diese für die Steuerpflichtigen günstige Rechtsprechung wurde ab dem Jahr 2004 vom Gesetzgeber gekippt.

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Juni 2009

Abgeltungsteuer - NV-Bescheinigung vermeidet Steuereinbehalt

Bei Antrag sind alle Kapitaleinkünfte zu berücksichtigen Grundfreibetrag steigt durch Konjunkturpaket II ab 2009

Menschen mit geringem Einkommen, z. B. Rentner oder Studenten ohne weitere Einkünfte, können eine sog. Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) bei ihrem Finanzamt beantragen, wenn ihr zu versteuerndes Einkommen den Grundfreibetrag nicht übersteigt.

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Mai 2009

Neues zur Entfernungspauschale - Unsicherheiten sind beseitigt

Auch Unfallkosten auf der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte und höhere Aufwendungen für öffentliche Verkehrsmittel sind wieder abziehbar

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 09.12.2008 gilt die Pendlerpauschale wieder rückwirkend zum 01.01.2007 (vgl. dazu auch unseren im Januar 2009 veröffentlichten Artikel unter der Rubrik ?Das betrifft Sie?).

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März 2009

Steuererklärung 2008 - Erleichterung bei haushaltsnahen Dienstleistungen

Auch Tätigkeiten in einem Haushalt innerhalb der EU sind begünstigt Verzicht auf Belegnachweis ab dem Veranlagungszeitraum 2008

Bisher führten Aufwendungen für hauswirtschaftliche Beschäftigungsverhältnisse und haushaltsnahe Dienstleistungen nur zu einer Steuerermäßigung, wenn die begünstigten Tätigkeiten in einem inländischen Haushalt des Steuerpflichtigen ausgeführt wurden.

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Februar 2009

Abgeltungsteuer - Ansatz der Depotgebühren für 2008

Aufwendungen können dem Veranlagungszeitraum 2008 zugeordnet werden

Durch die Einführung der Abgeltungsteuer können Steuerpflichtige ab 2009 keine Werbungskosten bei den Kapitaleinkünften mehr abziehen.

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Januar 2009

Investitionsabzugsbetrag auch für Freiberufler ab 2007

Ansparrücklage kann für das Jahr 2007 nicht mehr gebildet werden

Der neue Investitionsabzugsbetrag, der die alte Ansparrücklage ersetzt, ist erstmals für Wirtschaftsjahre anzuwenden, die nach dem 17.08.2007 enden (für Details zum Investitionsabzugsbetrag siehe unseren im März 2008 unter der Rubrik "Das betrifft Sie" veröffentlichten Artikel).

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Dezember 2008

Sozialversicherungspflicht für Kapitalleistungen aus Direktversicherungen

Kranken- und Pflegeversicherungspflicht auch bei Altverträgen

Die Direktversicherung ist eine Lebens- oder Rentenversicherung, die der Arbeitgeber zugunsten des Arbeitnehmers abschließt.

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November 2008

Die Lohnsteuerkarte - ein Auslaufmodell

Elektronisches Lohnsteuerverfahren ersetzt die Karte ab 2011

Letztmals für das Jahr 2010 stellen die Gemeinden Lohnsteuerkarten in Papierform aus.

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Oktober 2008

Eigenheimzulage auch für Wohnungen im Ausland

Regelung im Eigenheimzulagengesetz verstößt gegen EG-Vertrag

Die im Eigenheimzulagengesetz verankerte Regelung, nach der die Gewährung der Eigenheimzulage ...

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September 2008

Solidaritätszuschlag ist verfassungsgemäß

Keine vorläufige Festsetzung mehr - Allgemeinverfügung weist Einsprüche zurück

Die hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlagsgesetzes 1995 erhobene Verfassungsbeschwerde wurde ...

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August 2008

Steuerberatungskosten doch wieder als Sonderausgaben abziehbar?

Einkommensteuerbescheide ergehen vorläufig

Seit dem Jahr 2006 können Steuerberatungskosten nur noch beschränkt als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abgezogen werden ...

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Juni 2008

Aufwendungen bei Körperbehinderung

Pauschbetrag oder Abzug der tatsächlichen Aufwendungen?

Behinderte Menschen konnten bisher wählen, ob sie für alle behinderungsbedingten Aufwendungen ...

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Mai 2008

Neues zur Reichensteuer

Steuerverschärfung - Spitzensteuersatz mit 45 % ab 2008 auch für Gewinneinkünfte (Mai 2008)

Mit Einführung der sog. Reichensteuer ab dem Jahr 2007 steigt der Spitzensteuersatz für zu versteuernde Einkommen über 250.000 EUR ...

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April 2008

Einkommensteuererklärung 2007 - Spendenabzug neu geregelt

Höherer Abzug ist möglich - Vereinfachung beim Nachweis

Ab 2007 können Spenden für alle gemeinnützigen Zwecke einheitlich bis zu einer Höhe von 20 % des Gesamtbetrags der Einkünfte...

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März 2008

Neue Regeln für GWG gelten auch für Einnahmen-Überschussrechner

Klarstellung durch das Jahressteuergesetz 2008

Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Behandlung von geringwertigen Wirtschaftsgütern (GWG) mit Wirkung ab...

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März 2008

Neues Instrument der Arbeitsförderung

Eingliederungsgutschein für ältere Arbeitnehmer eingeführt

Zum 01.01.2008 wurde der Eingliederungsgutschein für ältere Arbeitnehmer eingeführt.Danach können...

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